Die richtige Größe entscheidet über Kosten und Nutzen: Ein zu kleiner Kühlcontainer bremst Ihren Betrieb, ein zu großer kostet unnötig Miete und Energie. Drei Baugrößen decken die allermeisten Anwendungen ab – hier finden Sie die passende.
Die drei gängigen Baugrößen
| Größe | Europaletten * | Rauminhalt (ca.) | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| 10 Fuß | 4 | 19–21 m³ | Gastronomie, Foodtrucks, private Feiern |
| 20 Fuß | 10 | 28–36 m³ | Events, Catering, mittlere Lagerbedarfe |
| 40 Fuß | 22 | 56–76 m³ | Produktion, Handel, längere Einlagerung |
* Richtwerte für Europaletten (120 × 80 cm) bei versetzter Beladung.
Standard oder High Cube?
Neben der Länge unterscheidet sich die Höhe: High-Cube-Container sind rund 30 cm höher als Standardcontainer und bieten mehr Stapelhöhe – ideal, wenn Sie hoch palettieren oder sperrige Ware einlagern. Bei begrenzter Durchfahrts- oder Aufstellhöhe am Standort ist der Standardcontainer die sichere Wahl.
Passt keine dieser Größen, muss das nicht das Ende der Suche sein: Kompakte Kühlzellen unter 10 Fuß, der 45-Fuß-Container und Ausbauten wie Trennwand oder Seitentür sind im Ratgeber zu Sondergrößen und Sonderanfertigungen beschrieben.
Eine Größe, zwei Temperaturzonen
Bevor Sie zwei Container planen, lohnt ein Blick auf die Teilung: Ein 40-Fuß-Container lässt sich mit einer isolierten Trennwand in zwei Zonen aufteilen – vorn zum Beispiel Frischware bei +2 °C, hinten Tiefkühlware bei −22 °C. Statt des Kühlbereichs ist auch ein frostfreier Warmbereich bis etwa +30 °C möglich, etwa als Packplatz. Rechnen Sie dabei mit etwas weniger nutzbarer Fläche, weil die Wand selbst Platz braucht, und planen Sie je Zone einen eigenen Zugang ein – der Standardcontainer hat Türen nur an einer Stirnseite. Sinnvoll wird die Teilung ab 20 Fuß; bei 10 Fuß bleibt je Kammer zu wenig übrig. Die Varianten samt Grenzen stehen im Ratgeber zu Sondergrößen und Sonderbau.
So wählen Sie die richtige Größe
- Warenmenge bestimmen: Wie viele Paletten oder wie viel Volumen müssen gleichzeitig gekühlt werden?
- Puffer einplanen: Rechnen Sie etwas Reserve für Spitzen und eine geordnete Beladung ein.
- Standort prüfen: Zufahrt, Stellfläche und Aufstellhöhe entscheiden mit über die mögliche Größe.
- Zugriff bedenken: Bei häufigem Türöffnen hilft ein Kühlvorhang, die Temperatur zu halten.
Unsicher bei der Größe?
Sagen Sie uns, was und wie viel Sie kühlen möchten – wir empfehlen Ihnen die passende Baugröße und erstellen ein kostenloses Angebot.
Beladung mit Europaletten
Die tatsächliche Palettenzahl hängt von der Beladungsart ab. Die klassische Europalette (120 × 80 cm) wird in Kühlcontainern in der Regel versetzt geladen, damit die Kaltluft frei zirkulieren kann. Eine dichte Blockbeladung erhöht zwar die Stückzahl, kann die Kühlung aber beeinträchtigen. Wie viel in Ihren Wunschcontainer passt, sehen Sie am schnellsten, wenn Sie uns Warenart und Verpackung nennen. Die passende Preisorientierung liefert der Kosten-Ratgeber.
Häufige Fragen
Als Richtwert fassen 10 Fuß rund 4, 20 Fuß rund 10 und 40 Fuß rund 22 Europaletten. Die genaue Zahl hängt von Palettenmaß und Beladungsart ab.
High-Cube-Container sind rund 30 cm höher als Standardcontainer und bieten mehr Stapelhöhe. Bei begrenzter Aufstellhöhe ist der Standardcontainer sinnvoller.
Für kleinere Feiern reicht oft ein 10-Fuß-Container, für größere Events mit viel Getränke- und Speisenbedarf sind 20 Fuß meist die richtige Wahl.
Ja, mit einer isolierten Trennwand – etwa Frischware bei +2 °C und Tiefkühlware bei −22 °C im selben Aufbau. Sinnvoll ist das ab 20 Fuß, üblich bei 40 Fuß. Einplanen sollten Sie etwas weniger nutzbare Fläche und einen eigenen Zugang je Zone.